Hier verkaufen wir die Faksimile-Ausgabe des Flämischen Kalenders.
Dieser, aus dem Kalenderteil eines Stundenbuches bestehend und somit ein
Fragment darstellend, zeigt einen der schönsten Landschaftszyklen
innerhalb eines Kalenders überhaupt. Er nimmt eine Schlüsselstellung in
der Geschichte der flämischen Buchmalkunst des 16. Jahrhunderts ein -
des Weiteren ein Höhepunkt in Benings künstlerischer Entwicklung als
Landschaftsilluminator.
Heute wird die Handschrift in der Bayerischen Staatsbibliothek, München, Clm 23638 aufbewahrt.
Der
Faksimile Verlag Luzern schuf 1987 in aufwändiger Handarbeit lediglich
980 Exemplare (streng limitiert und handnummeriert).
Diese Faksimile-Ausgabe ist beim Verlag vergriffen und dort nicht mehr erhältlich.
Angebotsumfang:
1 Band Faksimile
1 Band wissenschaftlicher Kommentar
Schutzschuber (nicht abgebildet)
60 Seiten im Originalformat von 14,0 x 10,4cm
Einband in violettem Samt eingebunden und insgesamt mit zwölf Rosetten, Ecken und Schließen aus echtem, massivem Sterling-Silber versehen
handumstochenes Kapitalband
3-Seiten-Goldschnitt
vollständiges Kalendarium mit ganzseitigen Miniaturen
zahlreiche große und kleine Initialen
traumhaftes Buch für bibliophile Sammler und Kunstkenner
auf 980 Exemplare weltweit limitiert
Exemplar trägt Nr. xxx
stammt aus gepflegtem Nichtraucherhaushalt
hervorragender Neuzustand
im Shop Verwendung von Bsp.-fotos eines bereits verkauften Exemplars
Acrylschuber weist, seiner Funktion entsprechend, Lagerspuren auf
Sammlerstück
Zum Werk:
Die Kalenderfolge Benings offenbart Bild für Bild eine geschäftige und
harmonisch geschlossene Gesellschaft. Einige Miniaturen zeigen die
Tätigkeit oder die Vergnügungen des Monats neben gesellschaftlichen
Ereignissen.
Simon Bening revolutionierte die bildliche Darstellungsweise in
Kalenderminiaturen. Er stellte die Kalenderdekoration auf die gleiche
Stufe wie die detaillierten Programme der Andachtsbilder, die im Buch
auf sie folgen.
Zur Faksimile-Edition gehört ein über 480 Seiten fassender
Kommentarband, der in drei Sprachen (deutsch/englisch/französisch) die
Handschrift und ihr künstlerisches Umfeld wissenschaftlich erklärt.